TSG Hainewalde – SpG FSV Oppach 1:3 (0:3)

Schwache Leistung reicht trozdem zum Einzug ins Viertelfinale.

Vor ab muss man die Gastgeber für den Top gepflegten Rasen loben, das war die letzten Jahre nicht immer so. Oppach brauchte 15 Minuten um das erste mal gefährlich vor das Tor der Hausherren aufzutauchen. N. Genc probierte es mit einen Fernschuss, welchen der Hüter problemlos entschärfen konnte. Oppach war jetzt spielbestimmend doch die tief stehenden Hainewalder machten es den Gästen nicht einfach, meist war kurz vorm 16er Schluss. Aber auch die Hausherren trauten sich aus ihrer Hälfte heraus und setzten immer wieder kleine Nadelstiche, die jedoch nichts einbrachten. Es dauerte bis zur 39 Minute das Oppach das 0:1 erzielte. Nach einem schönen Pass durch die Gasse von Hak lief Rico Block alleine auf den herauslaufenden Torwart, uneigennützig legte er den Ball quer auf den mitgelaufenen Friedo Stephan der nur noch den Ball ins leere Tor schieben musste. Jetzt gelang den Gästen mehr und setzten keine 3 Minuten später einen drauf. Nach Einwurf von Rudolph spielte Nurettin Genc einen Doppelpass mit selbigen. Dessen Flanke fand in der Mitte den freistehenden Stephan der eiskalt per Volley ins lange Eck einnetzte. Kurz vor der Halbzeit setzte Vaclav Hak zu einem Solo an und umkurvte die halbe Hintermannschaft von Hainewalde. Mit einem satten Schuss ins lange rechte Eck erzielte er den 0:3 Halbzeitstand.

Die 100 Zuschauer konnten ihren Augen in der zweiten Spielhälfte kaum trauen. Hainewalde machte jetzt mehr Druck und setzte Oppach immer wieder vor schwierige Aufgaben. Die Gäste kamen nur noch sporadisch aus der eigenen Hälfte heraus, so dass die TSG immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste kam. Besonders in der Form vom Stürmer mit der Nummer 10 Franz Conrad. Er alleine hatte mehrer 100%ige Chancen das Spiel zu drehen. Oppach kam nur noch einmal gefährlich vor das Tor von Paul-Anton Hartmann, nach einem Steilpass von Block lief Stephan alleine auf den Hüter zu. Hartmann blieb lange stehen und Stephan vertendelte den Ball, somit blieb Hainewalde weiter im Spiel. Doch die ungenauen Abschlüsse der Hausherren brachten in der Folgezeit nichts ein. Schiri Marcel Gundel pfiff in der 88. Spielminute einen Foulelfmeter für die Hausherren, aus Sicht der Gäste war der Pfiff sehr schmeichelhaft. Den fälligen Elfmeter verwandelte Max Nitsche eiskalt in die Mitte des Tores.

Fazit: Durch die 3 Tore in Halbzeit eins kam Oppach mit einem blauen Auge davon. Vor allem der Einbruch der gesamten Mannschaft in der 2ten Hälfte ist nicht zu erklären. (ag)